Pädagogische Schwerpunkte

Lernbereich „Mobilität“ und „Verkehr“

„Mobil sein bedeutet, den individuellen Lebens- und Erfahrungsraum zu erweitern.“

(Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung)

An der Wilhelm-Pfeffer-Schule gibt es einen Schwerpunkt für die „Verkehrserziehung“ in der Mittelschulstufe.

Hier findet regelmäßig ein klassenübergreifendes „Mobilitätstraining“ statt. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von etwa zehn Wochen, intensiv diesem Thema zu widmen. Es werden verschiedene Gruppen angeboten, welche die Teilnahme am Verkehr entweder als Fußgänger und Rollstuhlfahrer, als Fahrrad- oder auch als Mitfahrer/in im Bus trainieren. Insbesondere die „Fahrradgruppe“ wird bei ihren Übungen von der Verkehrspolizei Herzogenaurach tatkräftig unterstützt, indem sie die Schülerinnen und Schüler entsprechend anleitet, trainiert und prüft. Das Fahrradtraining wird seit vielen Jahren von Herr Hauptkommissar Lösch in sehr freundlicher und kompetenter Weise geleitet.

Dieses „Training“ wird in der Berufsschulstufe fortgesetzt, wobei der Lernbereich „Mobilität“ im Hinblick auf eine möglichst selbständige Lebensführung noch einmal an Bedeutung gewinnt.


Bezug im Lehrplan:

Mit dem Lernbereich „Verkehr“ und „Mobilität“ entwickeln die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten zur selbständigen Fortbewegung und Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr. Zur Vorbereitung auf die Teilnahme werden Wahrnehmung, Reaktion und Kommunikationsmöglichkeiten gefördert.

Grundlegende Verkehrsregeln und entscheidende Situationen werden in geschützten Räumen, wie z.B. einem Verkehrsübungsplatz oder auf dem Schulgelände geübt.

Durch begleitete Teilnahme an der „Verkehrswirklichkeit“ wird Mobilität schließlich auch im öffentlichen Raum erprobt und individuell weiterentwickelt.

Der Lernbereich ist eng mit dem Lernbereich „Zeit und Freizeit“, wie auch der „Selbstversorgung“ verknüpft.